1. Neue Herausforderung für Versicherer: KI-gestützte Betrugsversuche

    Mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte Bilder sind mittlerweile selbst für geübte Augen nicht mehr von authentischen Fotos zu unterscheiden. Die Betrugsbekämpfung im Versicherungswesen macht das naturgemäß nicht einfacher. Es braucht heutzutage kein technisches Know-how mehr, um Schadensbilder oder Dokumente wie Rechnungen zu fingieren, auch eine plausible Schilderung des angeblichen Schadenshergangs liefert die KI auf Wunsch mit.   Für die Versichertengemeinschaft, […]
  2. Neue Förderung für Umwandlung von Büros in Wohnungen

    Auf der einen Seite herrscht in den deutschen Städten eklatante Wohnraumknappheit, die zunehmend zum sozialen Problem wird. Auf der anderen wächst der Leerstand in Bürogebäuden, insbesondere in solchen, deren Zuschnitt, Lage und Ausstattung heutigen Ansprüchen kaum noch gerecht werden. Aktuell werden landesweit mehr als 12 Millionen Quadratmeter Bürofläche nicht genutzt. Da liegt die Idee nahe, einen möglichst großen Teil […]
  3. Schäden durch Fahrraddiebstähle bleiben auf hohem Niveau

    Rund 115.000 gestohlene Fahrräder wurden den deutschen Versicherern 2025 gemeldet, wie deren Gesamtverband GDV kürzlich bekannt gab. Das markiert einen neuen Tiefststand – vor 20 Jahren waren es mehr als doppelt so viele, 2022 noch 150.000. Dieser erfreuliche Trend wird jedoch durch die steigenden Werte konterkariert: Die durchschnittliche Schadenssumme erreichte mit 1.270 Euro ein Allzeithoch […]
  4. Warum moderne Kfz-Assistenzsysteme Schäden, aber nicht Kosten reduzieren

    Viele Menschenleben wurden durch die Assistenzsysteme, die in heutigen Autos verbreitet sind, schon gerettet – ob durch Spurhalte- oder Müdigkeitswarner, Notbrems- oder Rückfahrassistent. Zudem senken sie die Schadensfallzahlen und -ausmaße. Das müsste sich auf den ersten Blick günstig auf die Versicherungsbeiträge auswirken, schließlich hängen die wesentlich vom Schadensaufkommen ab. Doch mit einer Entlastung ist laut […]
  5. So sind die Deutschen versichert

    Alle fünf Jahre wird die repräsentative „Einkommens- und Verbrauchsstichprobe“ (EVS) erhoben, für die das Statistische Bundesamt rund 60.000 Haushalte befragen lässt. Auch die abgeschlossenen Versicherungen stehen dabei im Fokus und wurden nun für die jüngste Umfrage vom Versicherer-Gesamtverband GDV ausgewertet. Unter den freiwilligen Versicherungen erreicht die private Haftpflichtpolice mit über 89 Prozent die höchste Verbreitung. […]
  6. Mieten verteuern sich weiter, Kaufpreise stagnieren

    Wohnungsmieter in Deutschland müssen Jahr für Jahr tiefer in die Tasche greifen. Auch für das erste Quartal 2026 vermeldet der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) erneut Steigerungsraten deutlich über der allgemeinen Inflation. So müssen Neumieter in Düsseldorf 5,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor zahlen, in Köln 5,7 und in Hamburg 5,1 Prozent. […]
  7. Autobesitzer blieben 2025 weitgehend von Naturgefahren verschont

    Im vergangenen Jahr erfassten die deutschen Kfz-Versicherer an kaskoversicherten Fahrzeugen circa 190.000 Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung. Insgesamt flossen dafür rund 650 Millionen Euro an die Besitzer. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Schadensaufwand damit fast halbiert, denn 2024 entstanden Naturgefahrenschäden im Volumen von 1,2 Milliarden Euro. Nicht in allen Bundesländern meinte […]
  8. Weiterer offener Immobilienfonds setzt Anteilsrücknahme aus

    Die Assetklasse der offenen Immobilienfonds (OIF) steht unter verschärftem Druck, seit die Anleger in großem Stil ihr Geld zurückholen wollen. Allein seit Januar 2025 sind unterm Strich mehr als 10 Milliarden Euro abgeflossen. Die daraus resultierenden Liquiditätsnöte zwingen nun bereits den dritten Fonds in diesem Jahr zu einem Rücknahmestopp. Das Management des UBS (D) Euroinvest […]
  9. Privater Pflegekostenschutz bleibt ausbaufähig

    Pflegeleistungen verteuern sich in Deutschland deutlich schneller als die allgemeinen Lebenshaltungskosten, zuletzt um 9 Prozent auf Jahressicht. Der Eigenanteil bei vollstationärer Pflege liegt mittlerweile im Durchschnitt bei weit über 3.000 Euro monatlich. Dass sich angesichts leerer Sozialversicherungskassen mit der anstehenden Pflegereform maßgebliche Entlastungen für Pflegebedürftige realisieren lassen, glauben nur eingefleischte Optimisten – schließlich wird die […]
  10. Eigenbeteiligung für stationäre Pflege steigt auf 3.245 Euro

    Nach Angaben des Verbands der Ersatzkassen (vdek) verteuert sich die stationäre Pflege in Deutschland weiterhin mit einem Vielfachen der allgemeinen Inflationsrate. Konkret: um 9 Prozent auf Jahressicht. Dadurch müssen die Pflegebedürftigen aktuell im ersten Aufenthaltsjahr durchschnittlich 3.245 Euro aus eigener Tasche zuzahlen, im Januar 2025 waren es noch 2.984 Euro. Die Eigenbeteiligungen fallen indes von […]